“Frage: Die Opfer in Bayern waren vier Türken und ein Grieche. Da liegt doch die Vermutung nahe, dass Ausländerfeindlichkeit dahintersteckt?
Innenminister Herrmann: Nicht unbedingt. Die Überlegungen, zunächst hauptsächlich in Richtung organisierter Kriminalität zu ermitteln, war sicher nicht abwegig.”
— Interview von Uli Bachmeier, Augsburger Allgemeine, 18.11.2011
Solange Migranten im allgemeinen als kriminell gesehen werden und erschossene Migranten als Milieumorde der organisierten Kriminalität, braucht man sich nicht zu wundern, dass die Ermittlungsbehörden blind sind auf dem rechten Auge.
Dies geschieht nicht einmal aus Versehen, sondern von oben herab – der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken – ist also die geistige Grundhaltung von Menschen, wie Joachim Herrmann.
Genau genommen tragen Politiker, wie Joachim Herrmann, mit ihrem kaum verhehlten Rassismus politisch zu solchen Morden bei, drücken sozusagen politisch ab.

Kommentare
2 Kommentare zu Die Opfer in Bayern waren vier Türken und ein Grieche
Es können keine neuen Kommentare mehr abgegeben werden.