Distanzierung

Der KV Augsburg und der BzV Schwaben der Piratenpartei erklären, dass sich das Parteimitglied Werner Steppuhn zur Asylpolitik in einer Weise äusserte, die in direktem Gegensatz zur Parteiposition steht. Wie er als Bürger mit seinem verfassungsmäßigen Recht auf freie Meinungsäußerung umgeht, ist seine Entscheidung, allerdings vertritt er damit nicht die Position der Piraten zur Asylpolitik.

Zur Erläuterung
In seinem Blogbeitrag werden hauptsächlich drei in unserer Gesellschaft vorhandene Konflikte aufgegriffen. Zum einen werden vor allem im Niedriglohnsektor immer wieder Menschen mit deutschem Pass und Ausländer gegeninander ausgespielt. Dann gibt es Gegenden in Deutschland, in denen die Integration bzw. Inklusion Menschen islamischen Glaubens kaum gelungen ist. Zuletzt sind Asylsuchende vielen Vorbehalten ausgesetzt.

Diese Herausforderungen will die Piratenpartei zusammen mit allen Beteiligten bewältigen.
Die Piratenpartei Deutschland steht für eine offene, freie und pluralistische Gesellschaft ein, in der verschiedene Kulturen, Weltanschauungen und Religionen friedlich gemeinsam leben können. Islam und Christentum „passen“ zusammen, das belegen Millionen von Menschen die trotz verschiedener Religionen täglich zusammen leben und arbeiten.

Die Piraten sprechen sich klar für eine wirtschaftliche Migration aus. Dafür sind Regelungen zu schaffen, die die wirtschaftliche Immigration ordnen und die Wirtschaftsmigration von den Erfordernissen einer gesicherten Zuflucht vor Verfolgung und Kriegsfolgen gesondert behandeln.
Bei Zufluchtsuchenden ist Hilfe für Mitmenschen in Not unser oberstes Ziel. Wir wollen Asylsuchenden das Recht auf ein menschenwürdiges Leben, auf Bewegungsfreiheit und die Teilhabe an der Arbeitswelt, an Bildung und Kultur ermöglichen.

Weitere Inhalte zu Positionen der Piraten:
Für die Vielfalt in der Gesellschaft (Grundsatzprogramm)
Asylpolitik im Bundeswahlprogramm
Migration und Inklusion im Bundeswahlprogramm
Asylpolitik im Landeswahlprogramm